stern.de/gehtsoinvestigativ

Viele prangern heutzutage viel zu oft an, dass sich Journalismus immer weiter weg von investigativer Berichterstattung bewegt – einfach nur, um Clickstrecken zu erzeugen, die Onlinebesucher zu halten und Sponsoren und Werbetreibenden zu gefallen. Böse Zungen gehen sogar soweit und sprechen von Gleichschaltung und nehmen die Presseagenturen in die Pflicht, sich abzunabeln.

Um all diesem Vorwürfen aus dem Weg zu gehen, weiß der Stern genau, wie man sich „Investigativ“ gibt, wie man einen bunten Themenschlag zeichnet und, vor allem, wie man sich selber keine Grenzen auferlegt.

Doch dann kam Maschmeyer.

Quelle: stern.de/investigativ
Quelle: stern.de/investigativ

Aber auch ganz generell, weiß Stern.de genau, wie man auf seinen investigativen Bereich aufmerksam macht.

Denn, wo findet man die Rubrik „Investigativ“, die nicht etwa im gesamten Selbstverständnis des Blattes zu erwarten ist?

Es ist ganz offensichtlich, hier, auf der Startseite:

Quelle: stern.de
Quelle: stern.de

Schauen Sie nur da! Ganz oben. Sehen Sie?

Investigativ. Ohne Ende.

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